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Trachycarpus fortunei
Hanfpalme

Mittelgrosse, solitäre Fächerpalme mit schlankem, dicht in weiche Fasern gehülltem Stamm und breiten, dünngestieligen Blättern, unterseitig oft bläulich bereift. Die Früchte sind blauschwarz, dünnschalig, und nierenförmig, an orangefarbigen Blütenständen. Die Hanfpalme kommt bis auf die tropischen und die sehr kalten Breiten fast im gesamten China vor, ihre exakte ursprüngliche Heimat lässt sich jedoch heute nicht mehr genau feststellen, da sie als Nutz- und Zierpflanze nicht nur dort so beliebt ist und sich von Kultur auch wieder in die Wildnis ausbreitet. Dieser Vorgang lässt sich heute z.B. auch gut im Schweizer Tessin beobachten! T. fortunei ist wie auch andere Hanfpalmenarten in ihrer Heimat häufig selbst längeren Frostperioden mit Eis und Schnee ausgesetzt und ist für unser Klima eine der robustesten und, mit bis zu 30 cm Stammwachstum, auch wuchsfreudigsten Palmen. Fröste bis -12°C, unter günstigen Umständen auch bis -17°C kann sie unbeschadet überstehen. Bei noch niedrigeren Temperaturen verliert sie ihr Laub, treibt aber im nächsten Frühjahr meist ohne grössere Probleme wieder aus. In Deutschland kann die Hanfpalme in allen milderen Regionen an günstigen Standorten fast ohne Schutz im Freien gepflanzt und überwintert werden.

 
 

Kommentare zur Keimung von unseren Besuchern
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Samen dieser Art ...

... sind leicht zu keimen und benötigen bis zu 1 Monat zum Keimen.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Keimen der "Trachys" gemacht. Ich probierte verschiedene Arten der Keimung aus. Die Samen wurden zunächst von deren Fruchthülle entledigt und danach für 48 Stunden in eine Thermoskanne mit lauwarmen Wasser (mehrmals wechseln) eingeweicht. Das erste Experiment der Keimung sollte in quellfähigen Torftabs und einem Minigewächshaus erfolgen; die Samen dabei nicht tiefer als die Samen dick sind einsetzen. Bisher leider noch kein Erfolg beim keimen (sind ja erst drei Wochen rum). Die zweite Variante: Wiederverschließbare Gefrierbeutel mit Kokoserde (Kokohum). Die Kokoserde nur Erdfeucht, hier lautet die Devise, weniger ist mehr! Nach 4 Wochen keimten etwa 30 %. Die dritte Variante: Die Samen zwischen zwei mit Papiertaschentüchern ausgelegten Tellern geben. Die Taschentücher sollten immer feucht sein, deshalb aller 3 Tage kontrollieren. Mit der letzten Variante hatte ich den schnellsten Keimerfolg. Bereits nach 12 Tagen sah ich den ersten Keimdurchbruch.
Geschrieben am 28/03/2008 von Bastian Schulte bastianschulte@web.de

... sind sehr leicht zu keimen und benötigen bis zu 1 Monat zum Keimen.
Ich habe in diesem Jahr die Keimmethode wohl vollends optimiert. Somit erreichte ich eine Keimquote von geschätzten 95% mit frischen Samen.Die Samen werden ca. 2 Tage in einer 3% Lösung Wasserstoffperoxid vorbehandelt, damit werden Keime abgetötet und das Keimen wird selbst auch beschleunigt, durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr. Das Substrat sollte Kokohum oder Torf sein, welches nicht allzu feucht sein darf. Ich habe dieses Jahr Blumentöpfe verwendet, die in den Heizungskeller kamen. Die Erde mit Folie abdecken. Nach ca. 1 Monat sollten die Samen gekeimt haben und einen Monat später auch Sämlinge aus der Erde ragen.
Geschrieben am 17/11/2007 von Franco Grams mail@francog.de

... sind schwer zu keimen und benötigen bis zu 3 Monaten zum Keimen.
Leider habe ich mit dieser wie mit anderen Sorten das Problem der Schimmelpilzbildung im Keimstadium kennengelernt. Samen mit dem feuchtenTorfsubstrat in eine Gefrierfolie auf der Heizung bei ca. 25-30 Grad ist offenbar nicht der Königsweg. Samen habe ich wieder aus dem Substrat genommen und mit Antifungizid behandelt. Hoffe, dass ein etwas trockeneres Einplanzen im Topf das Problem reparieren kann.
Geschrieben am 14/01/2007 von einem unserer Besucher

... sind leicht zu keimen und benötigen bis zu 3 Monaten zum Keimen.
Ich habe nun mehrere Arten versucht, um eine schnelle Keimung zu erreichen. Einmal die Möglichkeit die Samen im feuchten Substrat in Plastikfolie einzuwickeln, Samen in Terrarienhumus, Samen in sandhaltiger Palmenerde und auch die mir scheinbar beste Möglichkeit, Palmensamen in den Torftabs aus dem Bauhaus, welche man erst quellen lassen muß und in Mini-Zimmergewächshäuser setzt. Als erstes keimten bisher einige Samen in diesen Torftabs, dann einige in sandiger Palmenerde. Auf die anderen warte ich noch. Alle Samen legte ich vorher ein paar Tage in warmes Wasser ehe ich sie in die Erde bzw. den Torf tat.Die ersten Keime kamen übrigens schon nach etwa 8 Wochen.
Geschrieben am 08/02/2006 von Reiner palmenfreund@versatel.de

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