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Medemia argun

Nubische Wüstenpalme

Bis vor Kurzem war noch wenig über diese mysteriöse Fächerpalme bekannt. Sie galt als ausgestorben und bot allerlei Stoff für abenteuerliche Spekulationen. Im Jahre 1995 jedoch fanden wir auf einer Expedition in den Sudan heraus, dass Medemia zwar weiterhin sehr selten vorkommt, aber überraschenderweise in mehreren, kleinen Populationen der Nubischen Wüste überlebt hatte. Medemia kommt nur im Sudan vor, wo sie in den kargen Schwemmebenen der Flusstäler (Wadis) wächst. Das Klima ist normalerweise sehr trocken, heiss im Sommer und mild im Winter. Als Verwandte der Doum-Palme, Hyphaene und Bismarckia handelt es sich um eine wunderschöne, prächtige, solitäre Fächerpalme, die bis zu 15 m gross wird, mit einem geraden, geringelten, braunen Stamm, auf dem die grosse, kugelförmige Krone aus sehr steifen, stark costapalmaten Blättern sitzt. Die leicht bläulichgrüne Farbe der Blätter steht im auffälligen Kontrast zu den kräftig gelben Blattstielen. Die attraktiven Früchte schimmern schwarz-lilafarben und haben die Grösse einer Pflaume. Wenn sie getrocknet sind, verströmen sie einen angenehm malzigen Duft und sind essbar. Im alten Ägypten wurden die Früchte der Medemia argun aus dem Sudan importiert und ihre Präsenz in Grabstätten weist auf ihre Bedeutung hin. Für Züchter ist wahrscheinlich die Tatsache am wichtigsten, dass Medemia vor unserer Expedition nirgends auf der Welt in Kultur zu finden war. Medemia wächst unter denselben Bedingungen und in denselben Gebieten wie ihre engsten Verwandten Hyphaene und Bismarckia, d.h. in nahezu allen subtropischen und tropischen und einigen gemässigt warmen Zonen. Die Palme der Nubischen Wüste ist extrem dürrebeständig und gedeiht in heissen und trockenen Klimata, wobei ihre Wachstumsrate ziemlich schnell ist. Einen Bericht über diese seltene und aufregende Palme und ihre Wiederentdeckung finden Sie im PRINCIPES Band 40, Nr. 2 oder dem Southern Californian PALM JOURNAL Nr. 149.

 
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Samen dieser Art ...

... sind sehr leicht zu keimen und benötigen bis zu 1 Monat zum Keimen.
Von zehn Samen keimten neun innerhalb von einem Monat. Allerdings waren zuerst sehr lange, kräftige Pfalwurzeln da, nach ingesamt 6 Wochen zeigte sich dann auch der erste Spross nach oben. Aussaatbedingungen:Keimkiste mit Heitkabel und Thermostat auf 28 C eingestellt. Samen zunächst im Beutel mit Kokohum ca. 1-2 Wochen vorgekeimt, dann, sobald erste Wurzeln zu sehen waren einzeln in mit Kokohum (5) bzw. Seramis (5) gefüllte, abgeschnittene 1 l Safttetrapacks gesetzt und mit ca. 1 cm Substrat bedeckt. Nach weiteren 2 Wochen kamen Pfahlwurzeln aus den am Boden der Tetrapacks angebrachten Wasserabflusslöchern.
Geschrieben am 25.03.2009 von einem unserer Besucher

... sind sehr leicht zu keimen und benötigen bis zu 1 Monat zum Keimen.
Die Keimung erfolgte gleichmäßig nach 12 Tagen !Nach Entfernung des Fruchtfleisches 24-stündige Wässerung mit warmen Wasser in der Thermoskanne. Anschließend wurden sie in mit Anzuchtserde gefüllten Keimbeuteln auf eine Wärmeplatte (c.a. 30 Grad) eng liegend plaziert. Nach 10 Tagen waren alle Keimbeutel noch ohne Wurzelbildung, zwei Tage später hatten alle Samen deutliche Wurzelbildung.
Geschrieben am 04/11/2007 von M. Borovka b_borovka@gmx.de (bitte keine e-mail-Adressveröff)

... sind leicht zu keimen und benötigen bis zu 3 Monaten zum Keimen.
Das trockene Fruchtfleisch entfernen (mit einem Messer) dann die Samen in warmen Wasser zwei bis drei Tage einweichen,das Wasser taeglich wechseln. Nach dem Einweichen die Samen in eine Mischung aus Cocohum und Perlite geben in einen Gefrierbeutel fuellen und verschliessen. Das Substrat darf nicht zu feucht sein,sonst besteht die Gefahr, dass die dicke Senkwurzel die sich als erste bildet von Schimmelpilz befallen wird und abfault. Die Keimtemperatur sollte 25 bis 35 Grad C. betragen. Je waermer desto schneller treiben die Samen. Da frische Samen sehr schnell und zuverlaessig keimen(von 100 keimten 97), sollte nach zwei Wochen taeglich kontrolliert werden, denn die erste Wurzel sollte auf keinen Fall zu lang sein da diese sehr leicht abbricht. Die gekeimten Samen in sehr tiefe Toepfe mit dem selben Substrat wie zur Keimung einpflanzen, nach zwei bis drei Wochen erscheint bei Temperaturen um 25 Grad das erste Keimblatt, das schon eine stattliche Groesse hat. Viel Glueck bei der Aufzucht.
Geschrieben am 08/09/2007 von Sosna Ewald caravan_art2000@yahoo.de

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